Die Ganderiker ersteigen den Brocken

Unistress, Klausurvorbereitungen und Sporttestate, das Studium kann einen Nerven. Da freut man sich doch eine Auszeit nehmen zu können.

Bereit für einen weiteren Tag, die Harzer Schmalspurbahn

Unsere beiden älteren Gruppen waren auf dem Weg in den Harz und es war ein Leichtes hinzuzustoßen. Die Idee, nach einem Aufenthalt in der Nähe von Goslar, ab auf den Brocken. Ich stieß in Wernigerode hinzu und verbrachte die erste halbe Stunde im Harz damit das Vorheizen der Harzer Schmalspurlocks zu bestaunen. Wie in einer anderen Zeit wurden die Tender gefüllt, die Kessel mit Wasser gefüllt und die Öfen auf Temperatur gebracht.

Von Wernigerode ging es mit der ganzen Meute zuerst 2 Kilometer hinaus aus der Stadt. Von hier lagen noch 800 Höhenmeter und rund 18 km rauf auf den Brocken vor uns.  Trotz einer wahrlich schlechten Wettervorhersage ging es zunächst mit deutlich mehr Sonne als Wolken am Himmel los. Die Dampfwolke der Harzer Schmalspurbahn zog sich in der Ferne durch die Wälder. Bis auf einige wenige Andere waren wir ansonsten alleine unterwegs.

Und wieder einmal stellte ich fest, dass das Laufen mit unseren Traditionellen Affen einfach ein wunderbares Bild abgab.

 

Vielen die heute dabei waren, waren zum ersten Mal vor 5 Jahren in Schweden unterwegs. Da hätte ich wohl nie gedacht, dass ich jemals ein solches Bild an einem Berg sehen würde. War in Schweden noch jede Steigerung ein Hindernis so stapften hier alle Mann fröhlich plaudernd den Brocken hinauf. Wir stellen fest, Pfadfinder hält fit und wer noch nicht fit ist, der wird fit, garantiert.

die 1000 wurden geknackt!

Der Weg schlängelte sich durch den Harz, mal mehr, mal weniger stark bergauf. Die letzten Kilometer wurde es dann doch nochmal steil und der ein oder andere Schweißtropfen wurde vergossen.

Ich kannte den Brocken nur im dichten Nebel oder starken Regen. Es scheint, als solle sich hieran nichts ändern, den auch heute, pünktlich auf die Minute, fing es sobald wir den Gipfel erreichten an zu Regnen und zu Stürmen. Brockenwetter eben! Auf der Aussichtsplattform war es trocken und so warteten wir hier auf den nächsten Zug. Nach 5 Stunden Aufstieg ging es zurück im gemütlichen Wagon. Eine wahrhaftig kostspielige Angelegenheit, doch für die meisten das erste Mal und somit ein Pflichtprogramm. Ein bisschen ärgerlich war wohl die Wahl des Parkplatzes am Morgen gewesen. Durch starken Regen ging es noch zwei Kilometer um den Berg herum, bis wir wieder im Trockenen saßen.

Kaputt aber glücklich ging es nun zurück, für die Gruppen ab nach Ganderkesee, für mich zurück in den Osten Deutschlands. Bis zur nächsten Fahrt.

 

(Lars)