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Die Meuten Chilwa und Wontolla
starteten um 17 uhr in Birkenheide ,um von dort aus mit
einer Fahrgemeinschaft in die Schule nach Harpstedt zu
fahren. Die Sippen Thuu und Mysa machten sich mit ihren
Fahrrädern auf den Weg. Nach einer viertel Stunde waren alle
achtzehn Wölflinge mitsamt ihrem Gepäck in die Autos
verstaut und es ging los. Es dauerte nicht lange und wir
waren da, also konnten wir unser Gepäck auf den Dachboden
bringen, wo unser Stamm schlafen sollte. Die Türschwelle war
gerade überschritten, da wurden die ersten Kinder leider
schon vom Heimweh eingeholt. Dies sollte sich aber später
geben. Nun gab es viel zu tun, es musste eine Jurte in einem
Klassenraum aufgebaut werden, die Schlafplätze mussten
errichtet werden, das Essen war bereit, gemacht zu werden,
und vieles mehr. Als Hannes und ich nun fertig waren, mit
unseren Meuten die Schlafplätze zu machen, beschäftigte ich
mich mit einigen Wölflingen damit, einen Raum leerzuräumen,
um dort die Jurte aufzustellen. Andere halfen Christoph in
der Küche und wieder andere machten mit Hannes den
Schlafsaal sauber. Nach und nach trafen auch die Leute der
anderen Stämme ein nd das Haus füllte sich mit Leben. Nun
halfen mir auch KAI und ROLF die kleinen Bremstrommeln
hereinzutragen und die Jurte aufzubauen. Aber damit war es
noch nicht getan, denn es sitzt sich ja schließlich viel
bequemer auf weichen Teppichen. Also legten wir Teppiche aus
und dekorierten alles noch mit Kerzen und Petro-Lampen. In
der Küche war man natürlich auch fleißig und so gab es jetzt
auch schon essen.
Es gab jede Menge Reis mit lecker
Hühnerfrikase, um achtzig hungrige Mäuler zu sättigen.
Im Anschluss begrüßte uns unser
Bundesführer Mecki zu den OLYMPISCHEN WINTERSPIELEN 2005.
Jetzt musste noch abgewaschen werden, um danach zum
Abendprogramm überzugehen, welches in der gemütlichen Jurte
stattfand. Allerdings waren noch viele Wölflinge mit
„Catchen“ beschäftigt, sodass es sich als äußerst gefährlich
erwies, den Schlafsaal zu betreten. Am nächsten Tag sollte
es vormittags ein Stattgeländespiel geben, das jetzt von
allen Beteiligten noch einmal durchgesprochen wurde.
Allzu spät wurde es auch nicht mehr an
diesem Abend und wir legten uns gegen zwölf hin.
GUTEN Morgen !!!
Es ist acht Uhr, und somit Zeit zum
Aufstehen. Alle suchten schnell ihre Waschsachen zusammen,
um sich dann in der Dusche der Turnhalle zu waschen. Nach
dem Frühstück trafen sich alle Stämme draußen zur
Morgenrunde. Jetzt wurden alle Leute in sieben Gruppen
eingeteilt, welche jeweils mit einem Posten losgeschickt
wurden. Ich und Hannes machten eine Therme mit heißem Tee
fertig und gingen los. Unser Posten war an einem Waldrand an
einem kleinen Unterstand. Bei uns konnten die Gruppen sich
mit einem heißen Tee aufwärmen. Bis dreizehn Uhr frohren
Hannes und Ich wie Espenlaub, bis es Mittagessen gab. Nach
dem Essen ging es auch gleich weiter. Rund um das Gelände
der Schule waren Posten verteilt, bei denen es verschiedene
Disziplinen zu bewältigen galt. Dazu gehörten
Bogenschiessen, Baumstammweitwurf, Tanzen, und noch einiges
mehr. Pascal und ich bauten Türme aus leeren Bierfässern,
die mit Bällen zerstört werden mussten.
Die Olympischen Disziplinen liefen bis
zum Abendessen.
Die Gruppenleiter fingen an ,ein
vorläufiges „Ranking“ zu entwerfen. Nach dem Abendessen
gingen alle in die Turnhalle, um dort eine Entscheidung für
die Winterspiele unter den vier besten Gruppen auszutragen.
Die Gruppen traten im Mattenrutschen und Spinnenfußball
gegeneinander an.
Zwischendurch zeigten verschiedenen
Stämme ihre Präsentationen über das vergangene Jahr. Gegen
11 Uhr war die Entscheidung gefällt und die Aufnahmefeier
stand bevor. Eine Lichtspur führte uns zum Aufnahmefeuer.
Nach der Aufnahmefeier gingen die
Wölflinge schlafen und die Älteren saßen noch etwas
zusammen...
Heute reichte es, um neun Uhr
aufzustehen, anschließend im Schwimmbad sich zu waschen und
dann zu frühstücken, Das Programm bestand nun darin,
aufzuräumen und sauber zu machen. Da um 12 Uhr die ersten
Wölflinge abgeholt wurden, machten wir Abschlussrunde, um
die Olympischen Winterspiele 2005 zu beenden.
Bis zur nächsten Weihnachtsfahrt,
Julian
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