Fahrtenbericht zur Schneefahrt 2006

Freitag (Paul):

Als ich an diesem Wochenende zum Bahnhof kam, befürchtete ich schon das Schlimmste. Die letzten Bahnfahrten mit den Meuten hatten mich gelehrt, dass eine eigentlich ganz gemütliche Bahnfahrt auch sehr stressig sein konnte. Ich nährte mich also den anderen und stellte erst einmal entsetzt fest, dass ich mich fast als einzigster zu meiner kurzen Lederhose bekannt hatte. Alle fuchtelten schon ganz aufgeregt mit ihren Holz- und Plastik- Schlitten herum und warteten auf Christoph und den Anhänger. Dieser kam dann auch und die Schlitten und einiges Gepäck konnte eingeladen werden.  Nach einer kurzen Eröffnungsrunde stiegen wir dann auch mit unseren 30 Leuten in kleine, aus zwei Wagons bestehende, Nordwestbahn: Sehr gemütlich.  Auch noch zu erwähnen ist, dass uns dieses mal die ältere Schwester von Lena und Svea begleitete. Als wir dann letztlich in Bremen ankamen, trafen wir schnell auf die Walhaller  und nahmen  den nächsten Zug nach Hannover. In Hannover befriedigten dann einige ihren Konsumhunger an einer Salatbar und fuhren sogleich weiter nach Göttingen.

Die Zugfahrt war eigentlich sehr entspannt, wenn man davon absieht, dass einige Kinder aufgrund des fehlenden Gepäcks völlig unausgelastet waren. In Göttingen ging es nach einem wieder mal fast endlosen Aufenthalt weiter nach Witzenhausen, von wo aus wir mit einem Reisebus abgeholt wurden.  Bei der Burg angekommen wurden wir sogleich mit einem leckeren Essen empfangen.

Freitag (Simon):

Als ich am Bahnhof ankam  wusste ich, dass es eine ganz besondere Fahrt werden sollte, wie es sich  auch später bestätigen sollte. Erst wurden alle Pfadfinder und Wölflinge durchgezählt und dann ging es los. Jedenfalls für Christoph, Eileen, Pascal und mich, denn wir sollten mit dem AUDI QUATTRO vorfahren, um alles auf der Burg Ludwigstein vorzubereiten. Was wir dann auch taten, nachdem wir nach einer nicht so ganz aufregenden Autofahrt auf der Burg ankamen. Gerade als wir mit dem Essenkochen fertig waren und auch sonst alles vorbereitet hatten, kamen die restlichen Stammesmitglieder. Kai, Klaas und Karsten von den Walhallern waren übrigens auch dabei. Bevor wir mit dem Essen begannen, machten wir noch eine Runde vor dem Burgeingang und besprachen alles, was es zu besprechen gab. Dann gab es endlich etwas zu essen. Räubertopf und Hühnersuppe waren die leckeren Köstlichkeiten. Später haben sich die einzelnen Gruppen ihren Aufgaben gewidmet. Thuu musste abwaschen und die Gruppen mussten abwaschen und die Gruppen Wontolla und Chilwa haben ihre Schlafplätze im Turm ausgebreitet. Mysa bereitete die Singerunde vor. Dann, als alle ihre Aufgaben erledigt hatten, gingen alle kleinen und großen Pfadfinder und Wölflinge ins Schwimmbad. Dort ging dann der Kampf um die heißen Duschen los. Nach dem erholsamen Bad gingen alle zusammen zurück in den Gewölbekeller. Dort haben wir dann alle bis tief in die Nacht gesungen. Naja die Wölflinge von Mysa und Chilwa gingen schon etwas früher so um 10 schlafen. Trotzdem waren die Wölflinge länger wach als wir, wie sich später herausstellte. Vor allem Basti, den noch ein übles Schicksal treffen sollte.

Samstag (Jann und Yannick):

Nachdem wir um 8 Uhr von dem Spongebob- Schwammkopf-Wecker von Pascal geweckt wurden haben wir uns was übergezogen und sind um ca. 8Uhr 20 in das Schwimmbad gegangen. Um 9 Uhr 30 sind wir wieder auf unsere Zimmer gegangen und haben uns umgezogen. Nun putzen wir uns unsere Zähne (Lars mit ungwöhnlicher Zahnbürste). Wir aßen anschließend unser Frühstück und zwar mit sehr unterschiedlichen Müslisorten in Verbindung mit Milch. Nach dem äußerst delikatem Frühstück haben wir uns in Gruppen aufgeteilt und sind um das weitläufige Gelännde von der Burg Ludwigstein gewandert, wo wir zum Teil recht steile Abhänge heruntergefahren sind. Am Schluss der „Erkundung“ sind doch einige Schlitten geschrottet worden. Als wir wieder auf der schönen Burg Ludwigstein ankamen, wurde erstmal besonders leckerer Gemüsteopf und Hühnersuppe gegessen. Nach diesem Mittagessen wurden actionreiche Spiele gespielt. Dann wurde eine kurze Tee- Aufwärmpause eingelegt. Aufgewärmt gingen wir nun zum schwimmen, Als nächstes wurde gegessen, gefolgt von einer netten Singerunde. Später um 24  ginge dann Thuu und Mysa schlafen. 

Sonntag(Lars und Tammo):

Wie bereits am vorherigen Samstag weckte uns der Lärm der Meuten. Schnell ging es zum Gewölbekeller, um in der Frühe, gegen acht Uhr, nicht das lustige Duschen und Massenbaden zu versäumen. Eine Stunde später verließen wir das Bad, um uns an dem Frühstück der Walhaller zu ergötzen. Frisch gestärkt zogen wir uns unsere dicke und warme Schneeausrüstung über, und fuhren gegen elf Uhr mit dem Bus und auf den Meissner. Im Ski- und Rodelparadies Angekommen, plätteten wir erst einmal mit 40 Mann und ca. 30 Schlitten die Langlaufloipen. Vergnügt zogen wir zu der bekannten Kalbe, berühmt für die brennenden Kohlevorräte im Berginneren. Oben angekommen hielten die Meuten erst einmal eine Versammlung ab. Auf dem Weg zum 2-Stämmefoto zeigte Tammo rasch wie man den hinteren Teil eines Holzschlittens zu Feuerholz verarbeitet. Auf dem Rückweg machten wir an einer Langlaufstrecke halt, um die meist älteren „Rennläufer“ anzufeuern. Für den nötigen Energieschub sorgten einige Packungen Kekse, welche rasch in den hungrigen Mäulern verschwanden. Nach einigen weiteren Anfeuerungsrufen zogen wir weiter. Unsere Schar bewegte sich in Richtung Rodelbahn, welche wir bereits im vergangenen Jahr getestet hatten. Und die Piste hatte sich nicht verändert. Es gab immer noch jede Menge Sprungwellen und Sprungmöglichkeiten von bis zu über 5 Metern (besonders genutzt von Paul und Levin). Zwei bis drei Stunden lang holten wir aus unseren Körpern und Schlitten das äußerste heraus. Wir schafften neue Rekorde, die besten Stunts und fürPio gab es eine kostenlose Verschönerung seiner Schneidezähne (autsch). Wir schafften es sogar, den Stammesleiter auf die Piste zu kriegen und dieser fuhr auch prompt einige weitere Male hinunter. Doch jedes Vergnügen hat irgendwann ein Ende. Gegen 16 Uhr zogen 40 blaue Flecken zurück zum Bus und ab ging es zur wieder Burg. Angekommen schafften wir es leider nicht mehr eine Wanderung zur Burg Hanenstein zu unternehmen. Vor dem Essen gab es noch eine Spezialaufgabe für Thuu zu erledigen, gefolgt vom fröhlichen Fressen. Nach dem Essen kam wieder einmal das traditionelle Massenbaden. Dieses Mal jedoch halbwegs geordnet mit lustigen Wasserspielen und schweißtreibendem Dauerduschen. Anschließend gab es noch eine Singrunde und die Meuten sowie einige Sippenmitglieder gingen schlafen, um gegen Mitternacht zur Aufnahmefeier wieder geweckt zu werden. Nach einigen Aufnahmen und einer „Abnahme“ ging es zurück in die warmen Schlafsäcke. Ein schöner Tag war vorbeigegangen und wir freuten und darauf, Simon am nächsten Tage mit seiner !!!Sport-Reisetasche!!! auszulachen.  

Sonntag(Simon):

Alles fing damit an, dass wir von der Aufnahmefeier in den Schlafräume schlafen gingen. Am frühen Morgen erfrischten wir uns dann ersteinmal im Schwimmbad. Danach gab es zum Frühstück endlich wieder „Fruit-Loops“. Nachdem Frühstück haben alle ihre Sachen gepackt und sind zum Bus gelaufen, der uns zum Bus brachte. Alles ging ziemlich schnell und das einzigste, was aufregend war, war der Hannover-Aufenthalt, bei dem man seinen Burgerhunger stillen konnte. In Ganderkesee angekommen endetet dann unser Winterwochende.