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Freitag (Paul):
Als ich an diesem Wochenende zum
Bahnhof kam, befürchtete ich schon das Schlimmste. Die
letzten Bahnfahrten mit den Meuten hatten mich gelehrt, dass
eine eigentlich ganz gemütliche Bahnfahrt auch sehr stressig
sein konnte. Ich nährte mich also den anderen und stellte
erst einmal entsetzt fest, dass ich mich fast als einzigster
zu meiner kurzen Lederhose bekannt hatte. Alle fuchtelten
schon ganz aufgeregt mit ihren Holz- und Plastik- Schlitten
herum und warteten auf Christoph und den Anhänger. Dieser
kam dann auch und die Schlitten und einiges Gepäck konnte
eingeladen werden. Nach einer kurzen Eröffnungsrunde
stiegen wir dann auch mit unseren 30 Leuten in kleine, aus
zwei Wagons bestehende, Nordwestbahn: Sehr gemütlich. Auch
noch zu erwähnen ist, dass uns dieses mal die ältere
Schwester von Lena und Svea begleitete. Als wir dann
letztlich in Bremen ankamen, trafen wir schnell auf die
Walhaller und nahmen den nächsten Zug nach Hannover. In
Hannover befriedigten dann einige ihren Konsumhunger an
einer Salatbar und fuhren sogleich weiter nach Göttingen.
Die Zugfahrt war eigentlich sehr
entspannt, wenn man davon absieht, dass einige Kinder
aufgrund des fehlenden Gepäcks völlig unausgelastet waren.
In Göttingen ging es nach einem wieder mal fast endlosen
Aufenthalt weiter nach Witzenhausen, von wo aus wir mit
einem Reisebus abgeholt wurden. Bei der Burg angekommen
wurden wir sogleich mit einem leckeren Essen empfangen.
Freitag (Simon):
Als ich am Bahnhof ankam wusste ich,
dass es eine ganz besondere Fahrt werden sollte, wie es
sich auch später bestätigen sollte. Erst wurden alle
Pfadfinder und Wölflinge durchgezählt und dann ging es los.
Jedenfalls für Christoph, Eileen, Pascal und mich, denn wir
sollten mit dem AUDI QUATTRO vorfahren, um alles auf der
Burg Ludwigstein vorzubereiten. Was wir dann auch taten,
nachdem wir nach einer nicht so ganz aufregenden Autofahrt
auf der Burg ankamen. Gerade als wir mit dem Essenkochen
fertig waren und auch sonst alles vorbereitet hatten, kamen
die restlichen Stammesmitglieder. Kai, Klaas und Karsten von
den Walhallern waren übrigens auch dabei. Bevor wir mit dem
Essen begannen, machten wir noch eine Runde vor dem
Burgeingang und besprachen alles, was es zu besprechen gab.
Dann gab es endlich etwas zu essen. Räubertopf und
Hühnersuppe waren die leckeren Köstlichkeiten. Später haben
sich die einzelnen Gruppen ihren Aufgaben gewidmet. Thuu
musste abwaschen und die Gruppen mussten abwaschen und die
Gruppen Wontolla und Chilwa haben ihre Schlafplätze im Turm
ausgebreitet. Mysa bereitete die Singerunde vor. Dann, als
alle ihre Aufgaben erledigt hatten, gingen alle kleinen und
großen Pfadfinder und Wölflinge ins Schwimmbad. Dort ging
dann der Kampf um die heißen Duschen los. Nach dem
erholsamen Bad gingen alle zusammen zurück in den
Gewölbekeller. Dort haben wir dann alle bis tief in die
Nacht gesungen. Naja die Wölflinge von Mysa und Chilwa
gingen schon etwas früher so um 10 schlafen. Trotzdem waren
die Wölflinge länger wach als wir, wie sich später
herausstellte. Vor allem Basti, den noch ein übles Schicksal
treffen sollte.
Samstag (Jann und Yannick):
Nachdem wir um 8 Uhr von dem Spongebob-
Schwammkopf-Wecker von Pascal geweckt wurden haben wir uns
was übergezogen und sind um ca. 8Uhr 20 in das Schwimmbad
gegangen. Um 9 Uhr 30 sind wir wieder auf unsere Zimmer
gegangen und haben uns umgezogen. Nun putzen wir uns unsere
Zähne (Lars mit ungwöhnlicher Zahnbürste). Wir aßen
anschließend unser Frühstück und zwar mit sehr
unterschiedlichen Müslisorten in Verbindung mit Milch. Nach
dem äußerst delikatem Frühstück haben wir uns in Gruppen
aufgeteilt und sind um das weitläufige Gelännde von der Burg
Ludwigstein gewandert, wo wir zum Teil recht steile Abhänge
heruntergefahren sind. Am Schluss der „Erkundung“ sind doch
einige Schlitten geschrottet worden. Als wir wieder auf der
schönen Burg Ludwigstein ankamen, wurde erstmal besonders
leckerer Gemüsteopf und Hühnersuppe gegessen. Nach diesem
Mittagessen wurden actionreiche Spiele gespielt. Dann wurde
eine kurze Tee- Aufwärmpause eingelegt. Aufgewärmt gingen
wir nun zum schwimmen, Als nächstes wurde gegessen, gefolgt
von einer netten Singerunde. Später um 24 ginge dann Thuu
und Mysa schlafen.
Sonntag(Lars und Tammo):
Wie bereits am vorherigen Samstag
weckte uns der Lärm der Meuten. Schnell ging es zum
Gewölbekeller, um in der Frühe, gegen acht Uhr, nicht das
lustige Duschen und Massenbaden zu versäumen. Eine Stunde
später verließen wir das Bad, um uns an dem Frühstück der
Walhaller zu ergötzen. Frisch gestärkt zogen wir uns unsere
dicke und warme Schneeausrüstung über, und fuhren gegen elf
Uhr mit dem Bus und auf den Meissner. Im Ski- und
Rodelparadies Angekommen, plätteten wir erst einmal mit 40
Mann und ca. 30 Schlitten die Langlaufloipen. Vergnügt zogen
wir zu der bekannten Kalbe, berühmt für die brennenden
Kohlevorräte im Berginneren. Oben angekommen hielten die
Meuten erst einmal eine Versammlung ab. Auf dem Weg zum
2-Stämmefoto zeigte Tammo rasch wie man den hinteren Teil
eines Holzschlittens
zu Feuerholz verarbeitet. Auf dem Rückweg machten wir an
einer Langlaufstrecke
halt, um die meist älteren „Rennläufer“ anzufeuern. Für den
nötigen Energieschub sorgten einige Packungen Kekse, welche
rasch in den hungrigen Mäulern verschwanden. Nach einigen
weiteren Anfeuerungsrufen zogen wir weiter. Unsere Schar
bewegte sich in Richtung Rodelbahn, welche wir bereits im
vergangenen Jahr getestet hatten. Und die Piste hatte sich
nicht verändert. Es gab immer noch jede Menge Sprungwellen
und Sprungmöglichkeiten von bis zu über 5 Metern (besonders
genutzt von Paul und Levin). Zwei bis drei Stunden lang
holten wir aus unseren Körpern und Schlitten das äußerste
heraus. Wir schafften neue Rekorde, die besten Stunts und
für Pio
gab es eine kostenlose Verschönerung seiner Schneidezähne
(autsch). Wir schafften es sogar, den Stammesleiter auf die
Piste zu kriegen und dieser fuhr auch prompt einige weitere
Male hinunter. Doch jedes Vergnügen hat irgendwann ein Ende.
Gegen 16 Uhr zogen 40 blaue Flecken zurück zum Bus und ab
ging es zur wieder Burg. Angekommen schafften wir es leider
nicht mehr eine Wanderung zur Burg Hanenstein zu
unternehmen. Vor dem Essen gab es noch eine Spezialaufgabe
für Thuu zu erledigen, gefolgt vom fröhlichen Fressen. Nach
dem Essen kam wieder einmal das traditionelle Massenbaden.
Dieses Mal jedoch halbwegs geordnet mit lustigen
Wasserspielen und schweißtreibendem Dauerduschen.
Anschließend gab es noch eine Singrunde und die Meuten sowie
einige Sippenmitglieder gingen schlafen, um gegen
Mitternacht zur Aufnahmefeier wieder geweckt zu werden. Nach
einigen Aufnahmen und einer „Abnahme“ ging es zurück in die
warmen Schlafsäcke. Ein schöner Tag war vorbeigegangen und
wir freuten und darauf, Simon am nächsten Tage mit seiner
!!!Sport-Reisetasche!!! auszulachen.
Sonntag(Simon):
Alles fing damit an, dass wir von der
Aufnahmefeier in den Schlafräume schlafen gingen. Am frühen
Morgen erfrischten wir uns dann ersteinmal im Schwimmbad.
Danach gab es zum Frühstück endlich wieder „Fruit-Loops“.
Nachdem Frühstück haben alle ihre Sachen gepackt und sind
zum Bus gelaufen, der uns zum Bus brachte. Alles ging
ziemlich schnell und das einzigste, was aufregend war, war
der Hannover-Aufenthalt, bei dem man seinen Burgerhunger
stillen konnte. In Ganderkesee angekommen endetet dann unser
Winterwochende.
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