Unser Dachverband, der
DPV
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Der Deutsche Pfadfinderverband (DPV) ist ein
interkonfessioneller und parteipolitisch unabhängiger
Dachverband für ebensolche Pfadfinderbünde und
-gemeinschaften. Er vertritt die Interessen von ca. 29000
Jugendlichen im Alter von 7 - 17 Jahren im gesamten
Bundesgebiet und ist als gemeinnützig anerkannt. Neben der
Vertretung von Jugendlichen in verschiedenen öffentlichen
Gremien zählt die Planung und Ausrichtung großer und
aufwendiger Schulungen, Lager und Fahrten zu den Aufgaben
des DPV.
Die Gemeinschaft des Verbandes wird geprägt durch
Verantwortungsbewusstsein, Engagement, Verständigungswillen
und Toleranz. Im Rahmen der pfadfinderischen Erziehung
möchte der DPV jungen Menschen Selbstbewusstsein vermitteln,
sie auf dem Weg zur Selbstfindung begleiten und das Erleben
der pfadfinderischen Gemeinschaft fördern. Pfadfinderische
Erziehung hat das Ziel, junge Menschen zu befähigen, sich
aktiv, verantwortlich und kritisch an der Entwicklung
unserer Gesellschaft zu beteiligen. Wir tun dies in
Anerkennung und Achtung der Würde unseres Nächsten.
Die Grundsätze unserer Erziehung werden durch
pfadfinderische Erziehungsmethoden verwirklicht, die sich
als "System fortschreitender Selbsterziehung" verstehen.
Wesentliche Mittel dazu sind: Erziehung zur und durch die
Gemeinschaft im System der kleinen Gruppen,
Pfadfindergesetze (-regeln) und Pfadfinderversprechen als
ideelle Grundlage, Erziehung zur und durch Tätigkeit (learning
by doing) sowie die Erziehung zu naturverbundener und
natürlicher Lebensweise. Diese Form der pfadfinderischen
Erziehung vollzieht sich in der Kleingruppe, in der die
Übernahme von Verantwortung und die Vermittlung von Werten
als wesentliche erzieherische Mittel eingesetzt werden. Die
pädagogische Arbeit in den Gruppen ist an den
Entwicklungsstufen und den Interessen der jugendlichen
Mitglieder orientiert. Pfadfindergesetze (-regeln) und
Pfadfinderversprechen begründen die Selbst- und
Gemeinschaftserziehung. Als Grundlage der eigenen Arbeit
erkennen die Bünde und Gemeinschaften des DPV ein
Versprechen und Gesetze (Regeln) im Sinne des
internationalen Pfadfindertums an. In den Gesetzen oder
Regeln manifestiert sich die Wertvorstellung unserer
pfadfinderischen Erziehungsidee. Sie bieten dem Einzelnen
eine Orientierungshilfe, die über das Gruppenleben hinaus
wirksam sein kann.
Die pfadfinderische Erziehung ist eine Erziehung zur und
durch Aktivität, die Programme dazu werden von den Bünden
und Gruppen selbst entwickelt. Der Grundsatz des
spielerischen Lernens ist vor allem für die jüngeren
Mitglieder ein wesentliches Merkmal ihrer Gruppenarbeit.
Unternehmungen in der Natur (Fahrt und Lager) haben einen
festen Platz innerhalb der pfadfinderischen Gruppenarbeit
und schaffen Raum für einen sensiblen Umgang mit unserer
Umwelt.
Die Bünde und Gemeinschaften des DPV tragen eine einfache
und zweckmäßige Pfadfinderkluft, die sich, bedingt durch
unterschiedliche historische Entwicklungen, unterscheidet.
Diese Kluft ist auch Ausdruck der Zugehörigkeit zu unserer
Gemeinschaft.Quelle:
Homepage
des DPV
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